Motto der aktuellen Ausschreibung
Literatur Nod-Ost, Dr. Gregor Ohlerich, Engeldamm 66, 10179 Berlin, Tel. 030 / 30 644 260, ohlerich@freie-lektoren.de

6. Literaturpreis Nordost 2012

Motto: Im Dickicht der Zeichen (Zeiten)
Genre: Roman

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die wunderbaren Beiträge, abermals knapp hundertfünfzig Einsendungen erreichten die Jury in diesem Jahr, eine ganz hervorragende Anzahl und eine ausgewogene Mischung. Unsere diesjährigen Preisträger:

1. Platz — Achim Friker: Petschuékàtl oder Die Stadt unter der Stadt

»Überzeugend ist die unübertroffen souveräne Darstellung der rätselhaften und zugleich fantastischen Architektur dieser einmaligen Ober- und Unterwelt. Ein virtuos und spannend beschriebenes Dickicht der Zeichen und Zeiten. Man möchte mit dem Lesen einfach nicht mehr aufhören!«

2. Platz — Michel op den Platz: Der Tod des Peter Precinct und andere Anfänge

»Ein ausgefallener Text, der besonders durch die Leichtigkeit des Erzählens sowie den vielschichtigen Humor und ein avantgardistisch anmutendes Formenspiel gefällt. So entsteht ein höchst unterhaltsames Gesamtkunstwerk, das abwechslungsreich vom Tod und dem nicht unanstrengenden Sein danach berichtet.«

3. Platz — Andreas Neuner: Ko Ko Oo

»Erzählerisch sicher und ganz wunderbar werden mystische Elemente, Sagen und Märchen miteinander verwoben, sodass ein beeindruckendes Geflecht von Zeichen und Geschichten entsteht. Staunend, amüsiert und atemlos folgt man gebannt den Abenteuern Ko Ko Os in der Red Giant Kühl-Box auf dem gro├čen, weiten Meer.«

Bei folgenden Einsendungen hat es leider für eine Platzierung nicht gereicht, sie haben uns trotzdem so gut gefallen, dass wir Sie hier der Öffentlichkeit vorstellen möchten:

Peter Friedrich: Kafkarabesken oder Die Ermittlungen

»K. verschwindet körperlich, die Akte des Falles ist so dünn, fast verschwunden, der Ermittler schließlich verschwindet in diesem winzigen Fall, sich für selbigen schämend. Fast meint man zu spüren, wie das Manuskript zum Ende hin immer kleiner wird und …«

Laura Sophie Wunderlich: Weltreise - gefällt mir!

»Die Studentin Nora flieht in die Anonymität des sozialen Netzwerkes, bis sie darin sich selbst und ihre Identität zu verlieren droht. Ein Romanbeginn mit großem Potenzial.«