Motto der aktuellen Ausschreibung
Literatur Nod-Ost, Dr. Gregor Ohlerich, Engeldamm 66, 10179 Berlin, Tel. 030 / 30 644 260, ohlerich@freie-lektoren.de

9. Literaturpreis Nordost 2015

Motto: Zeitmaschine Zukunft
Genre: Science-Fiction

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die dieses Jahr mit uns eine Reise in die Zukunft gewagt haben. Wir freuen uns, die diesjährigen Preisträger_innen mit ihren Beiträgen präsentieren zu dürfen.

1. Platz — Jutta Siebert: Rosige Zukunft

PorträtFOTO: PRIVAT

»Zeitmaschine in großer Not! Absurde Komik trägt diese furiose Geschichte, bei der eine ungewollte Reise in die Zukunft das fanatische Treiben des mannigfach geklonten Nachbarn zum Mord verleitet. Ein ganz besonderer Kriminalfall für Kommisar Martin Sander.«

Jahrgang 1966, lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg und arbeitet als Logopädin. Seit ein paar Jahren schreibt sie Kurzgeschichten, von denen einige bereits veröffentlicht oder mit Preisen ausgezeichnet wurden.

2. Platz — Michael-André Werner: Mein neuer Drucker

PorträtFOTO: STEFANIE FIEBRIG

»Wie gedruckt! Humorvoll und voltenreich gerät der Gerätekauf: Ein brandneuer Drucker, ein Autoren-Traum, druckt fertige Manuskripte aus der Zukuft. Wäre da nicht der unerwartete Wirbel im Raum-Zeit-Gefüge, die Schiefertafel statt des Flachbildschirms und der Ich-Tripel.«

Seit 2014 stellvertretender Vorsitzender des VS-Berlin. 2008-2014 Mitglied der Berliner Lesebühne »Die Brutusmörder«. 2000-2015 Vorsitzender des Vereins Kreatives Schreiben e.V. 1993-1995, 1997, 1999 Einladung zum Wettbewerb »open mike« der Literaturwerkstatt Berlin. 1990-2007 Mitarbeit bei der Jugendkulturzeitschrift »ätzettera«, 1988-1995 Freier Autor der SFB-Jugendsendung »Moskito«.

3. Platz — Helena Crescentia Mohr: Rufzeichen Zeder

PorträtFOTO: PRIVAT

»Zwanzig Minuten in die Zukunft! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dennoch trüben Mord- und Todschlag die Sektlaune der Erfinder. Eine fulminante Groteske zwischen Wissenschaft und Militär.«

Jahrgang 1985. Studium der Humanmedizin in Erlangen-Nürnberg. Seit 2011 tätig als Ärztin. 2013 Promotion. Mitwirkung an Kurzfilmdrehbüchern und Verfasserin von Kurzgeschichten.

Bei den folgenden Einsendungen hat es leider für eine Platzierung nicht gereicht, sie haben uns trotzdem so gut gefallen, dass wir Sie hier der Öffentlichkeit vorstellen möchten.

Aljoscha Jelinek: Die Mauer

»Mutter und Sohn im Kampf. Von einer gigantischen Mauer umzingelt und auf hoher See gepeitscht. Bedrückende Atmosphäre des Untergangs, die sich als Gewalt entlädt und zu der es kein Gegenkonzept zu geben scheint. Null und Eins.«

Roswitha Gruler: Die Stinkwolke

»Eine zeitgemäße Zukunftsversion! Die (un)menschliche Not dieser Flüchtlingslager unterscheidet sich so kaum von der aktueller Lager. Bitter, aber mehr als wahrscheinlich.«